Die 5 Monate:
Chaos: 1. Januar – 14. März (Chs)
Zwietracht: 15. März – 26. Mai (Dsc)
Verwirrung: 27. Mai – 7. August (Cfn)
Bürokratie: 8. August – 19. Oktober (Bcy)
Ausklang: 20. Oktober – 31. Dezember (Afm)

Die 5 Wochentage:
Sweetmorn (SM)
Boomtime (BT)
Pungenday (PD)
Prickle-Prickle (PP)
Setting Orange (SO)

Feiertage:
5. Chaos: Mungtag (Setting Orange)
50. Chaos: Chaoflux (Setting Orange)
5. Discord: Mojotag (Pungenday)
50. Discord: Discoflux (Pungenday)
5. Confusion: Syatag (Sweetmorn)
50. Confusion: Confuflux (Sweetmorn)
5. Bureaucracy: Zaratag (Prickle-Prickle)
50. Bureaucracy: Bureflux (Prickle-Prickle)
5. Aftermath: Malatag (Boomtime)
50. Aftermath: Afflux (Boomtime)

Alles ist 5. Oder eine Abwandlung. Oder ein Vielfaches. Oder es hängt damit zusammen. Oder es ist so ähnlich wie 5.

Der Diskordianische Kalender ist das wohl sinnvollste Werk, um Zeit in Form zu bringen. Natürlich lässt sich vorzüglich darüber streiten, was Zeit ist. Wir gehen der Einfachheit halber aber mal einfach von der einfachen Variante der handelsüblichen Erklärung von Zeit als Abfolge von Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Monaten und Jahren aus.

Jede Woche im Diskordianischen Kalender besteht aus 5 Tagen. Jedes Jahr besteht aus 73 Wochen. Jedes Monat und jede Jahreszeit bestehen aus 73 Tagen und jedes Jahr somit aus 365 Tagen.

Die Logik die die 365 Tage des Jahres anhand der 5 heiligen Zahlen ist wie bei allem das uns Eris gab, bestechend einfach zu verstehen: 365 = (5 + 5) × (5 × 5) + 5 × 23

Das ist durchaus praktisch, denn so fallen Feiertage stets auf den gleichen Wochentag und das Leben innerhalb des uns umgebenden Chaos ist leichter zu planen.

Um sich selbst die Daseinsberechtigung zu erteilen, lehnte sich der Gregorianische Kalender, nach dem unsere von Graugesichtern durchdrungene Welt organisiert ist, stark an den Diskordianischen Kalender an. Wie in der realen, chaotischen Welt, beginnt also auch das gregorianische Jahr am Sweetmorn, 1. Chaos, nur dass Graugesichter diesen Tag 1. Januar nennen.

Die Namen der Tage richten sich nach unseren 5 diskordianischen Elementen süß, dröhnend, stechend, prickelnd und orange.

Die Monate des diskordianischen Kalenders beschreiben mehr oder minder die Entstehungsgeschichte der Welt. Aus dem Chaos entstand die Zwietracht. Sie führte zur Verwirrung. Um diesem Zustand Herr zu werden, wurde die Bürokratie eingeführt um Ordnung zu schaffen. Der Ausklang stellt den Übergang zum Chaos dar, in dem schlussendlich alles wieder endet.

Die Erisische Zeitrechnung

Das Gründungsjahr des Diskordianismus war das Jahr 5 hoch 5 im Diskordianischen Kalender, also 3125 YOLD. YOLD bedeutet dabei nichts anderes als Year of our Lady of Discord. Um das gregorianische Jahr abzuleiten, müssen wir Diskordianer lediglich 1166 von unserer Zeitrechnung abziehen. 2017 also zum Beispiel ist nichts anderes als 3183-1166=2017.

Feiertage im Diskordianischen Kalender

Jeweils der 5. als auch der 50. Tag im Monat sind Feiertage. Sie finden dank der praktischen 5er Regel stets am selben Tag statt. Der jeweils 5. eines Monats huldigt einem Apostel, der 50. hingegen ist der Monatsfeiertag. Hinzu kommt der St. Tib´s Day, der zwischen dem 59. und 60. Tag alle 4 Jahre eingeschoben wird. Für Graugesichter wäre dies der 29. Februar in Schaltjahren.

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