Das Gesetz der Fünf

 
Die Heilige Zahl 7. Die 10 Gebote. Das metrische System. Der 24-Stunden-Tag. Wir Menschen brauchen Ordnung. Wir unterwerfen unser Leben großzügig dem geregelten Alltag. Aufstehen um 7. Zur Arbeit um 8. Ins Fitnesscenter, dort exakt 30 Minuten aufs Laufband, 30 Minuten an den Hanteln. Anschließend 2 x 12 Minuten in die Sauna um pünktlich um 20.15 einen von 3 x 7 Minuten Werbung unterbrochenen Film von 90-120 Minuten Länge anzusehen.

Dabei besteht eindeutig alles aus 5. Wer vernünftig nachdenkt, wird merken, dass die 5 tatsächlich diejenige Zahl ist, die alles durchdringt. Und je mehr man über die 5, ihre Vielfachen und Abkömmlinge nachdenkt, desto wahrer wird das Gesetz der Fünf. Teste es mal, am besten fünf mal. Oder 500 mal. Je länger man darüber nachdenkt, desto wahrer wird es.

 

Die 5 Gebote...

 
...oder das Pentabarf
 

  • Es gibt keine Göttin außer der Göttin, und sie ist deine Göttin. Es gibt keine Erisische Bewegung außer der Erisischen Bewegung, und sie ist die Erisische Bewegung. Und jeder goldene Apfel ist das geliebte Heim eines Goldenen Wurmes.
  • Ein Diskordier soll immer das offizielle diskordische Dokumentennummerierungssystem benutzen.
  • Ein Diskordier ist zu Beginn seiner Illumination dazu verpflichtet, an einem Freitag allein nach draußen zu gehen, um fröhlich einen Hot Dog zu genießen; diese Zeremonie ist dazu da, um gegen die beliebten Heidentümer dieser Tage zu demonstrieren: gegen die katholische Christenheit (freitags kein Fleisch), das Judentum und den Islam (kein Fleisch vom Schwein), den Hinduismus (kein Fleisch von der Kuh), den Buddhismus (kein Fleisch von Tieren) und den Diskordianismus (keine Hot-Dog-Brötchen).
  • Ein Diskordier soll keine Hot-Dog-Brötchen essen, denn diese waren der Trost der Göttin, als sie mit der ursprünglichen Zurückweisung konfrontiert war.
  • Einem Diskordier ist es verboten, zu glauben, was er liest.
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